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EU AI Act: KI nutzen – aber rechtssicher

Künstliche Intelligenz ist in deutschen Unternehmen längst angekommen. Laut Bitkom setzen 2026 bereits 57 Prozent der Unternehmen KI ein. Damit stellt sich immer weniger die Frage, ob KI eingesetzt wird – sondern wie sicher, verantwortungsvoll und rechtskonform der Einsatz erfolgt.


Kleiner Fachimpuls

Der EU AI Act schafft einen verbindlichen europäischen Rechtsrahmen für Künstliche Intelligenz. Dabei gilt ein risikobasierter Ansatz:

Je größer der mögliche Einfluss einer KI-Anwendung auf Menschen, Entscheidungen oder sensible Prozesse ist, desto höher sind die Anforderungen.

Für Unternehmen sind vor allem drei Punkte wichtig:

  • Daten schützen: Personenbezogene, vertrauliche oder sensible Informationen dürfen nicht ungeprüft in KI-Systeme eingegeben werden.
  • Ergebnisse prüfen: KI kann überzeugend formulieren und trotzdem Fehler machen. Die fachliche Verantwortung bleibt beim Menschen.
  • KI-Kompetenz aufbauen: Beschäftigte müssen wissen, welche Systeme sie einsetzen dürfen, welche Risiken bestehen und wie KI-Ergebnisse richtig bewertet werden.

Gerade in der Bauwirtschaft bietet KI viele Chancen – etwa bei Dokumentationen, Texten, Recherche, Projektkommunikation oder administrativen Prozessen. Gleichzeitig braucht es klare Regeln, Verantwortlichkeiten und ausreichend Wissen im Unternehmen.


Kostenloses Kompaktmodul: EU AI Act – Rechtssicherer Umgang mit KI

Wer die wichtigsten Anforderungen kompakt und praxisnah kennenlernen möchte, kann das kostenlose Kompaktmodul auf dem BAUCAMPUS MV nutzen.

In etwa 45–60 Minuten erfahren Sie unter anderem:

  • welche Anforderungen der EU AI Act stellt,
  • welche Risikoklassen es gibt,
  • welche Daten in KI-Systeme eingegeben werden dürfen,
  • wann Transparenzpflichten gelten,
  • welche Verantwortung Unternehmen und Beschäftigte tragen und
  • wie KI sicher in den Arbeitsalltag integriert werden kann.